Nachdem ich gestern nach dem Wakeboarden ordentlich müde war und früh ins Bett bin, wache ich heute vor dem Sonnenuntergang auf und erlebe diesen um 05:30 auf der Dachterrasse.

Nach unserem Müsli in der Morgensonne brechen wir heute schon etwas früher auf zum Kite Spot, da die Windvorhersage vielversprechend war. Wir ziehen unsere beiden Kite-Bags hinter uns her und spazieren die etwa 10 Minuten durch die Anlagen, Baustelle und Lehmstraße zum Spot, wo wir kurz nach 08:00 sind und unsere Kiteboards zusammenschrauben, ehe wir nun offiziell beim KBC einchecken. Wir begleichen die Storage und Spot-Gebühr von 121€ pro Person für 11 Tage gleich im voraus und lagern unser Equipment in dem dafür vorgesehenen Raum ein. Der Wind reicht leider entgegen der Vorhersage noch nicht zum Starten und so heißt es erstmal ein wenig warten – aber das sind wir mit unserem Hobby schon ganz gut gewohnt und sehen es entspannt mittlerweile.

Irgendwann sind dann bereits einige Leute am Wasser, als Eva sich auch hinauswagt. Laut Windmesser hat es um die 12 Knoten, was ein ziemlicher Leichtwind ist. Es wird um die Mittagszeit ein klein wenig stärker und ich löse Eva ab und wir Kiten beide mit dem 15m² Schirm. Der Spot ist relativ voll, doch weit draußen finde ich einen Bereich, wo ich weitgehend alleine hin und her kreuze. Leider ist das Wasser auch relativ unruhig und der Wind weiterhin eher schwach. Trotzdem genieße ich die Freiheit auf dem Wasser in Kombination mit der Naturgewalt des Windes in vollen Zügen. Ein paar maximal mittelhohe Sprünge schließen die Session ab und ich gehe wieder an Land zurück. Eva hat inzwischen einen Falafelburger im Restaurant gegessen. Später startet sie noch einmal, ist sich aber beim Start an Land etwas unsicher, weshalb wir kurz den kleineren 12er Schirm aufbauen. Doch für diesen ist der Wind wahrlich zu schwach und so geht sie schlussendlich doch mit dem 15er auf’s Wasser. Als sie nicht wesentlich später zurück kommt, ist der Wind schon wieder schwächer geworden und so entscheide ich mich dazu nicht nochmals raus zu gehen, sondern mich stattdessen ebenso mit einem Falafelburger mit Salat zu stärken.


Dabei stößt Michael, ein neuer Ankömmling in unserer Gruppe, zu uns, nachdem Fabian letzte Nacht abgereist ist. Wir hängen schlussendlich auf der Dachterrasse vom KBC in der untergehenden Sonne ab (die anderen mit Bier). Als die anderen 4 dann Spike-Ball spielen gehen, schnappen Eva und ich uns eine Liege und genießen die schwächer werdende Sonne.

Wir sind vom Wakeboarden gestern ziemlich spatzig und verspannt, nachdem wir von unserer Gruppe sicher auch die meisten Turns gefahren sind. Kurz vor Sonnenuntergang spazieren wir dann Richtung Unterkunft, wo wir uns diesen dann von der Dachterrasse aus anschauen. Anschließend spazieren wir in der beginnenden Dunkelheit noch kurz zum Hafen um die Trainingsanlage dort auszukundschaften. Dabei passieren wir auch einige der äußerst luxuriösen Yachten in der Marina. Als wir dann wieder in die Unterkunft zurückkehren sind die anderen mittlerweile auch schon da. Nachdem Anja heute Nacht abreist ist nun auch ein Zimmer mit Doppelbett frei, in welches wir übersiedeln und Michael übernimmt unser komfortables Stiegenhausbett. Die anderen brechen nach einem weiteren Bier auf dem Balkon auf in die Stadt zum Abendessen. Eva hingegen ist nun an der Reihe unser morgiges Essen vorzukochen. Mit etwas Freude über zumindest etwas Kite-Zeit am Wasser geht der heutige Tag zu Ende.


3 Antworten zu “Tag 4 – Endlich Kiten!”
Lieber Lukas! Danke für deinen ausführlichen Reisebericht. Wir sind gerade bei Elisabeth und feiern Veronikas und Amelies Geburtstage. 🙂
Liebe Grüße von uns allen und weiterhin eine lustige Zeit!
Bis bald, Bussis
Danke euch und alles Gute an die Geburtstagskinder! 🙂
Love it 😀