Tag 43 – Unerwarteter Kitegenuss


Das Wetter für heute ist perfekt angesagt und so genießen wir schon die herrlichen Morgenstunden bei uns auf der Terrasse. Wir relaxen den ganzen Vormittag am Pool in einem mit Palmenblättern überdachten Doppelbett und strukturieren unseren Blog etwas um und besprechen dessen Zukunft. Künftig werden wir all unsere Reisen hier veröffentlichen und auch für uns selbst auf diese Art und Weise archivieren. Ich richte daher eine Übersichtsseite ein und wir gestalten auch die einzelnen Beiträge etwas ansprechender. Nach unserer Rückkehr zuhause ist es mein Plan unsere 6 Wochen des ersten Teils des Sabbaticals auch Tag für Tag online zu stellen – ein Reisetagebuch habe ich dort ja auch schon geschrieben. Unser Tag ist diesmal wirklich zu 100% entspannt, was wir auch sehr genießen, was aber im gleichem Maße auch schon fast etwas ungewöhnlich ist. Am Nachmittag frischt dann ein Westwind auf und ich beschließe diesen zum Kitesurfen zu nutzen. Mit etwa 8 Knoten ist es an der äußerst unteren Grenze für unseren größten Schirm, doch ich träume schon, seit wir in der Unterkunft sind, davon die Lagune direkt vorm Haus zu befahren. Komplett alleine.

☑️ Bucket List

Die Bedingungen sind gut, denn es ist auch knapp vor der Flut. Aufgrund der derzeitigen Mondphase ist diese sehr wenig ausgeprägt, doch es ist auf jeden Fall tief genug – etwa 20 cm an den meisten Stellen. Wir bauen den Kite auf und gehen ein paar Meter ins knöcheltiefe Wasser um ihn zu starten. Es gelingt tatsächlich und ich komme ganz gut ins Fahren. Der Zug ist so schwach, dass sich das Höhe halten nur gerade so ausgeht, doch mehr wollte ich gar nicht. Ganz entspannt und mutterseelenalleine cruise ich im etwa 30° heißen Wasser hin und her. Somit wäre das auch erledigt. Nach einigen Minuten übergebe ich den Schirm Eva und sie genießt auch ein paar ruhige Längen. Als wir das Gefühl haben, dass der Wind etwas nachlässt landen wir, denn niemand von uns hat Lust weit draußen in der Lagune zu stranden.

Kiten vor der Haustüre

Nach einem verspäteten Mittagessen probiere ich es sogar nochmals, doch diesmal ist der Wind tatsächlich zu schwach. Stattdessen schnappen wir uns ein geschlossenes sit-on-top Zweier-Kajak, mit dem wir bei der untergehenden Sonne hinauspaddeln. Unseren eigentlichen Plan zur Insel in der Lagune zu fahren (3,7km Distanz) verwerfen wir aber relativ bald, denn das Vorankommen entpuppt sich als wesentlich mühsamer als gedacht. Die Ergonomie des Kajaks und des Paddels lässt zu wünschen übrig und der Wasserwiderstand scheint aufgrund des breiten, flachen Designs auch gigantisch zu sein. Trotzdem genießen wir die Momente am Wasser und die Bewegung. Wir sind lediglich 900 Meter weit gekommen.

Drohne fliegen statt Rudern

Direkt zum Sonnenuntergang sind wir wieder zurück und genehmigen uns einen leckeren aufgespritzten Kombucha, während wir der Sonne beim Absturz ins Meer zusehen. Das war ein entspannter und schöner, gemeinsamer Tag!

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