Wir haben am Freitag schon frei, doch mit backen und vorweihnachtlichen Besuchen ist er viel schneller um als uns recht ist. Und dann müssen wir nicht nur auf Winterreifen wechseln und das Reserverad wieder verstauen, sondern auch feststellen, dass alle Batterien komplett leer sind.
Damit ist der Plan dahin, noch freitags loszufahren, wir dürfen noch eine Nacht im fix warmen Bett genießen.
Am Samstag dauert es dann auch noch, bis alle Essenssachen und Sportgeräte gut im Bus verstaut sind, da war der morgendliche Nebel über Graz schon weg und die Sonne lachte. Deswegen war es der noch nichtmal in Fahrt gekommenen Reiselaune nicht zuträglich, dass wir Richtung Norden erst wieder großteils in den Nebel fuhren.
Ich hatte mich auf die Suche nach Eislaufplätzen auf dem Weg gemacht und Öblarn hat einen, der angeblich um 13:00 öffnet – genau da kommen wir an. Aber los ist absolut nix, kein Wunder, denn Der Platz ist zwar vorbereitet, aber Eis gibt es keines 😅


Aber die Sonne scheint mittlerweile und die wollen wir nutzen. So starten wir zu Wanderung entlang der Enns. Die ist dafür richtig schön.



Ungefähr 5 km spazieren wir herum, danach geht die Fahrt weiter nach Sankt Johann im Pongau, wo ich den nächsten Eislaufplatz recherchiert habe.

Den gibt es wirklich und wir gesellen uns gleich unter die Kinder. Ich war sofort begeistert und auch bei Lukas dauerte es nicht lang. Vor allem weil rundherum Berg Panorama zu sehen war und wir beide trotz langer Pause schnell wieder im Fahren waren.


Um 17:00 Uhr machte der Platz zu, wir hätten es aber locker noch länger am Eis ausgehalten.

Ein schneller Snack dann wollen wir weiter, doch die Autobatterie macht uns einen Strich durch die Rechnung. Wir können nicht starten. Lukas lädt die Autobatterie an unserer Versorgerbatterie. Damit uns wenigstens inzwischen warm wird, schalten wir die Auto Heizung ein, nur um festzustellen, dass zu wenig Diesel im Tank ist. Bald kommt somit keine Wärme mehr aus der Heizung und die Fehlermeldung am Display. Der erste Anstart-Versuch nach 20 Minuten ist erfolglos, somit hauen wir uns unter die Decke und beschließen bis zum nächsten Versuch länger zu warten. Und schlafen dann zusammengekuschelt und mit Wärmeflaschen wohlig gewärmt ein.