Schon wieder stinkt es in der Früh nach Feuer. Diesmal sogar noch stärker als gestern. Der Wind hat über Nacht wieder gedreht und kommt vom Landesinneren, wo es wohl nach wie vor irgendwo brennt. Zum Glück dreht er schon wieder leicht, als wir aufwachen und als wir Lüften haben wir schnell wieder gute Luft im Bus. Für heute ist die Windvorhersage eher schwach und eher in Richtung Nachmittag. Roman und Sophie nutzen die Gunst der windfreien Stunde und fahren zu Mama Coletta, einem Campingplatz 20 Minuten entfernt. Dort füllen sie ihren Wassertank wieder auf für 10€ und nehmen dankenswerterweise auch unsere 3 leeren Kanister mit zum Auffüllen. Wir sind jetzt mit unseren 50L Vorrat ziemlich genau eine Woche ausgekommen. Allerdings kaufen wir uns das Trinkwasser nun im Geschäft abgepackt in Flaschen. Also brauchen wir das Kanisterwasser nur zum Abwaschen und Kochen. Der initiale Wintereinbruch ist mittlerweile auch schon wieder etwas besser. Es ist etwas weniger Wind und die Temperaturen wieder etwas höher, sodass man es in der Sonne schon ganz gut wieder aushalten kann. Während Roman und Sophie unterwegs sind nutzen Eva und ich die Zeit und machen ein Workout in der warmen Vormittagssonne mit unseren Kurzhanteln.


Danach gibt es dann Caprese zu Mittag. Als dann Roman und Sophie auch wieder zurück sind, fängt auch der Wind an wieder interessant für’s Kiten zu werden. Wir gehen vor zum Strand und inspizieren die Lage und es dauert nicht lange, da ist Eva mit 15er Schirm und Leichtwindbrett am Wasser.

Zwischendurch flaut dann der Wind wieder ab. Das ist der Punkt an dem ich beschließe was Neues auszuprobieren: Ich hole das Surfbrett, welches wir eigentlich zum Wellenreiten mitgenommen haben und versuche dieses als Kite-Board zu verwenden. Es ist natürlich eigentlich viel zu groß und hat keine guten Kanten. Aber nachdem es ziemlich viel Auftrieb hat, kann man sich damit sehr effizient über’s Wasser bewegen. Und siehe da, nach ein paar Startversuchen komme ich direkt ins Fahren und schaffe es am Brett zu stehen und mich vom Schirm ziehen zu lassen. Auch das ankanten funktioniert besser als gedacht und ich kann sogar ziemlich leicht Höhe laufen. Nach ein paar Längen gelingt mir dann auch eine Wende.

Eva war zuerst skeptisch, aber war dann doch auch schnell von meinem Erfolg überzeugt und versuchte es auch. Doch der Wind wurde immer stärker und so entschied sie sich lieber normal Kiten zu gehen, mit dem herkömmlichen Brett. Den ganzen Nachmittag über ist dann eigentlich recht guter Leichtwind und wir können bis kurz vor den Sonnenuntergang kiten. Zuletzt finishe ich noch mit einer Surfbrett Session. Echt lustig mal wieder was neues zu probieren und Gefühl zu bekommen. Am Abend spielen wir dann nach dem Abendessen bei gemütlicher Beleuchtung und erträglichen Temperaturen draußen unsere halb-gewertete Tac Partie zu Ende, welche die Mädels für sich entscheiden, nachdem ich leider einen essentiellen Fehler gemacht habe.
3 Antworten zu “Tag 16 – KiteSURF”
Das klingt alles nach einem schönen unaufgeregten Tag mit gemütlichen Momenten ….Alles Gute weiterhin…
Muss man eigentlich wissen was Tac ist?
Ich kenne nur das mit Tic und Toe xD
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