Mit dem Schreiben bin ich hinten nach (klassisch, bei mir läuft das anders als bei Lukas), denn die letzten Tage waren gut mit Aktivitäten gefüllt und der Winterurlaub hat Vorrang.


Wir wachen eher spät, aber gechillt ohne Wecker am Parkplatz auf und Jucheeee, das Auto startet und wir dürfen bei schönstem Wetter die Sonne über der Bergwelt aufgehen sehen. Heute früh geht es also tatsächlich, wie eigentlich für vor 2 Tagen geplant, ins hoch gelegene Skigebiet Kitzsteinhorn. Schon unten fällt Lukas die Menge an Snowboardern auf – vielversprechend. Ich nehm trotzdem mal die Ski – falls es eisig ist bei so wenig Schneemenge möchte ich mir nicht beim Snowboarden weh tun, lieber auf Nummer sicher gehen.
Wir steigen in die Gondel, und dann noch in ein paar weitere Lifte – es dauert bis wir tatsächlich mal auf den Brettern stehen. Doch die Aussicht ist überwältigend. Und die Hänge haben wirklich eine geniale Steigung fürs Snowboarden – hab natürlich ein bisschen FOMO, komme auf meinen genialen Ski aber ohnehin voll auf meine Kosten.

Wir fahren einige Male, bis wir uns dazu entscheiden, oben auch die Aussichtsplattform zu erkunden, die sich „Top of Salzburg“ nennt. Der Blick ist atemberaubend, wir genießen es richtig. Im Restaurant ist gerade die Hölle los, also fahren wir vorerst wieder ab und fahren noch einige Male, bis wir uns doch dazu entschließen, bei diesem magischen Ausblick unser Essen einnehmen zu wollen. Germknödel und Falafelburger mit Blick über Salzburgs Gipfel – volle Gönnung.

Vor lauter Aussicht, Lift fahren und Essen gehen ist der Tag im Nu um, wir wars natürlich viel zu kurz. Aber es bleibt die Lust auf mehr 🙂

Für den Abend habe ich noch eine Dorfsauna in Saalfelden gefunden. Recht kostengünstig konnten wir den Locals beim Dorftratsch und gegenseitigen Weihnachtswünschen zuhören und uns dabei wieder so richtig aufwärmen. Frisch geduscht bot sich dann der Parkplatz gegenüber auch noch sehr gut für die Nacht an, hier stört es zum Glück niemanden. Danke Saalfelden!