Als wir aufwachen ist der Himmel sehr bewölkt und drückend. Bald darauf fängt es zuerst zu nieseln an und geht dann etwas später in einen richtigen Wolkenbruch, sogar mit Blitz und Donner, über. Wir haben das nicht erwartet und all unsere Campingutensilien im Freien vorm Bus gehabt. Unser zuerst staubig trockener, erdiger Parkplatz verwandelt sich in hellbraunen Schlamm, übersäet mit unzähligen Lacken. Unsere Kiteboards, Teppich, Tisch und Sessel sind alle mit Lehm bespritzt. Ich bleibe mit meinem infizierten Fuß im Bus, während die anderen das Massaker beseitigen und alles säubern, als der Regen dann aufgehört hat. Das Unwetter hat irgendwie auch der Windvorhersage einen Strich durch die Rechnung gemacht und so beschließen wir den heutigen prognostizierten Leichtwindtag doch nicht mehr zum Kiten zu nutzen, sondern bei den uneinladenden Bedingungen gleich unsere Reise fortsetzen. Es dauert eigentlich bis Mittag, bis wir alles zerlegt, gesäubert und eingepackt haben.


Dann starten wir, ein paar Minuten nach Sophie und Roman, Richtung Norden von Sizilien, wo wir uns einen Campingplatz am Meer herausgesucht haben, um unsere letzten zwei Tage auf Sizilien dann noch mit etwas Urlaubsfeeling ab zu schließen. Wir fahren über die Autobahn und durch Palermo. Dann stoppen wir kurz bei einer der Autobahnraststätten mit der typisch italienischen Auswahl an Essen und schnellem Kaffee im Stehen.

Nach der typisch italienischen Rast kaufen wir dann noch beim ARD Discount (Supermarkt) ein paar Lebensmittel und checken dann auf dem Campingplatz ein, wo wir uns einen Stellplatz mit Roman und Sophie teilen. Wir sind entzückt. Unter Pinien haben wir einen perfekten Platz, einen Wasseranschluss direkt neben uns und können die restlichen Spuren vom Unwetter und Salzwasser von unserem Surfzeug waschen. Nach einem schnellen Nudel-Snack schauen wir dann kurz zum Meer, während Roman eine kurze Radfahrt unternimmt.

Ich bin auch wieder einigermaßen mobil, mein Fuß ist zumindest so weit abgeschwollen, dass ich wieder ganz gut in meinen Schuh komme. Auch eine vernünftige Dusche (nur Kaltwasser, warm würde extra kosten) fühlt sich wieder einmal richtig gut an. Abends machen wir dann Spinat-Ricotta-Feta-Strudel im Pizzaofen von Roman und Sophie. Sehr lecker. Um 21:30 starten wir dann noch ein paar Runden „The Crew“.

Eine Antwort zu “Tag 23 – Bye Bye KBC”
@Lukas: Ich hoffe, dass du bis zum Laufen nächste Woche wieder fit bist 👍. Frau Doktor wird dich sicher tatkräftig 💉🩻🩺 unterstützen 😅