Tag 13 – Wollknäuel


Allmählich werden wir zu Langschläfern, vermutlich aber auch, weil die Sonne, Wind und das Kiten unsere Körper schon gut fordern. Schade aber eigentlich, denn heute ist der Wind, wie vorhergesagt, sehr stark. Anfänglich braucht es noch ein wenig, bis er sich stabilisiert und eingeschwungen hat, dann bleibt er aber auf einem starken Niveau. Erstaunlicherweise macht der Spot nach wie vor erst um 11:00 auf, obwohl schon jede Menge Leute davor vor Ort sind und kiten. Die ersten Schirme waren heute sogar schon vor unserem Frühstück um 8 am Wasser. Eva und ich wechseln uns heute ab.

Überfliegerin, Eva.

In meiner letzten Session vor der Mittagspause stürzt mir dann am anderen Ende der Lagune der Kite ins Wasser und wird vom Wind überwuzzelt. Dabei wickeln sich die Leinen um den Kite und schnüren das Tuch ein. Ich schaff es nicht, das Ganze zu entwirren bzw. will auch nicht riskieren, dass die Leinen das Tuch durchschneiden und packe so meine verwickelten Leinen, gemeinsam mit dem zerknüllten Kite und spaziere durch die ganze Lagune zurück zum Spot. Das war der wohl anstrengendste Teil des heutigen Tages, denn es sind schon ein paar hundert Meter und ist an vielen Stellen Brusttief und ich muss Brett und Kite auch noch mit mir herumbugsieren. 20 Minuten später bin ich gut zurück, aber etwas erschöpft und genervt. Danke an Eva, die mir dann die Leinen wieder in mühsamer Geduldsarbeit entwirrt. Die Mittagspause nutzen wir dann um zum Maxistore Deco einkaufen zu fahren, da uns sämtliche Lebensmittel zunehmend ausgegangen sind. Wir kaufen jede Menge ein um wieder für ein paar Tage auszukommen und fahren zum Spot zurück.

Salat-Shopping Queen

Eva absolviert beim noch stärker werdenden Wind eine ausgedehnte Nachmittagssession. Als ich dann an der Reihe wäre ist der 9er Schirm aber fast schon zu groß, da ordentliche Sturmböen wehen. Der Wind ist so stark, dass er allerdings auch schon etwas störend wird auf Dauer. So ist es immer ohrenbetäubend laut und man kühlt ziemlich aus. Beim Warten am Strand vergeht es einem schon fast noch auf’s Wasser zu gehen. Sophie borgt mir dankenswerterweise ihren 7er Schirm für meine Abendsession, und so komme ich auch noch in den Geschmack eines kleinen, wendigen Kites. Dadurch verpasse ich die Schließung der Strandbar und somit auch meine Chance auf eine Süßwasserdusche.

Dafür verzichte ich lieber auf die Dusche

Ich hole das aber mit einer Trinkflasche und 800ml Wasser dann beim Camper nach. Abends werden wir von Roman und Sophie bekocht mit äußerst leckeren Pizzen. Draußen gemütlich zusammensitzen ist bei dem Sturm aber nicht wirklich möglich und so ziehen wir uns gegen 21:00 schon zurück in die Busse und erholen uns von dem starken Wind.

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Eine Antwort zu “Tag 13 – Wollknäuel”

  1. Gratulation an die Pizzaköchin! Es sieht alles sehr lecker aus, natürlich nicht zu vergessen – die Backkontrolle durch den,,Pizzachef “ …. wieder tolle Bilder, wenn es auch Hindernisse gab ,aber mit Hilfe von Eva gibt es wieder Hoffnung auf neue ,,Taten “ .Es freut mich, dass ihr euch auch kleine Erholungszeiten gönnt …..Sonst seid ihr ja total ,,zerlegt “ wenn ihr zurück kommt.. Alles Gute weiterhin !!

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