Tag 5 – Leichtwind


In der Früh genießen wir unseren neuen privaten Balkon in der Morgensonne, ehe die anderen auch munter sind und wir drinnen zusammensitzen. Gegen halb 9 starten wir alle zum KBC, nur Reini fährt zu seiner anderen Kitespotalternative. Dort angekommen sind etwa 12 Knoten und die Station öffnet gerade ihre Pforten. Eva hilft mir direkt unseren größten Schirm aufzubauen, ich werfe mich in Schale und starte tatsächlich als erster ins Wasser. Der Wind ist grenzwertig schwach, sodass ich um jeden Zentimeter Höhe kämpfen muss und der Spaß sich in Grenzen hält. Doch das gesamte Wasser für mich alleine zu haben, kombiniert mit der Tatsache, dass dieses aufgrund der Ebbe sehr glatt ist, hat schon was. Ich drehe meine Runden, ehe ich den Schirm an Eva übergebe und sie bei etwas stärker werdendem Wind auf ihre Kosten kommt. Sie meistert einige Backrolls, incl. Backroll-transition. Sehr beeindruckend – daran sollte ich auch auf jeden Fall üben.

Wir spazieren für eine gemeinsame Mittagspause zurück in unsere Unterkunft und essen Quesadillas ohne Queso, die Eva am Vorabend zubereitet hat. Zurück am Spot mache ich mich bereit für einen erneuten Start, doch sobald alles aufgebaut ist und ich angezogen bin, ist der Wind gerade sehr schwach und so heißt es wieder einmal warten.

Manchmal ist’s doch frustrierend

Etwas später starte ich dann, als der Wind etwas auffrischt. Im Grunde ist es so, wie in der Früh, kaum genug zum Höhe laufen – doch zwei, drei Böen kann ich für den einen oder anderen Sprung nutzen. Nach etwa 30 Minuten am Wasser übergebe ich den Schirm wieder an Eva. Doch, als ich von der Dusche zurückkomme, sehe ich, dass sie schon etwa 150 Meter windabwärts beim nächsten Kitespot durchs Wasser watet. Ich laufe zu ihr und lande ihr den Schirm und wir spazieren den Strand zurück rauf. Der Wind hat inzwischen nochmals abgenommen und so konnte sie keine Höhe mehr gewinnen um zurück zu kommen. Der Tag ist nun Kite-mäßig endgültig gelaufen und wir trainieren dafür ein bisschen im Flintstone-Gym und spielen im Anschluss einige spannende Partien Spikeball im Sonnenuntergang.

Die österreichische Truppe

Nach dem Sonnenuntergang gehen wir zum Minimarkt neben unserem Quartier, kaufen ein paar Lebensmittel und essen dann im Apartment die Reste unserer Quesadillas und beobachten die 4 anderen Jungs belustigt beim Nudeln kochen. Am Abend erfahren wir interessante Infos von Michael aus erster Hand über die Schienenproduktion der voestalpine, ehe es ans Küche machen und Hornochsen spielen geht.

Hm… Wohin als nächstes?
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